DATUM
28.2.2025
AUTOREN
THEMEN
Best Practices
SHARE
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Die Offenlegung der eigenen Nachhaltgikeitsperformance über das CDP (ehem. Carbon Disclosure Project) entwickelt sich für Unternehmen weltweit zunehmend zum Standard, wenn es um transparente, vergleichbare und strategisch verwertbare Umweltinformationen geht. Im Jahr 2024 haben rund 25.000 Unternehmen offengelegt – darunter eine wachsende Zahl kleiner und mittlerer Unternehmen. 2025 steht im Zeichen der methodischen Konsolidierung: Der Fragebogen bleibt weitgehend stabil, der Bewertungsprozess wird präzisiert.
In dieser Guideline fassen wir zusammen, wie sich Unternehmen jetzt strategisch vorbereiten können, um im CDP Disclosure Cycle 2025 eine starke Bewertung zu erzielen – und den CDP-Prozess als echten Hebel für die eigene Nachhaltigkeitstransformation zu nutzen.
CDP ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die seit 2000 ein zentrales globales Offenlegungssystem betreibt. Unternehmen, Städte, Regionen und Investoren nutzen CDP, um Klimadaten, Risiken, Ziele und Fortschritte zu erfassen. Die Offenlegung ist freiwillig, erfolgt jedoch zunehmend auf Anfrage von Investoren oder Kunden.
Ein Score von A bis D- bewertet jährlich die Qualität der Offenlegung und das Umweltmanagement. Ein F wird vergeben, wenn keine oder unzureichende Daten eingereicht wurden.
Die Scores werden voraussichtlich im ersten Quartal 2026 bekanntgegeben. Die Scoring-Methodik bleibt im Vergleich zu 2024 weitgehend stabil, was Planungssicherheit schafft.
Der integrierte CDP-Fragebogen folgt auch iun 2025 einer modularen Struktur, die sich aus integrierten Modulen und thematisch-spezifischen Umweltmodulen zusammensetzt. Insgesamt umfasst der Fragebogen 13 Module, die auf Transparenz, Steuerbarkeit und Vergleichbarkeit ausgelegt sind. Diese Struktur bleibt im Vergleich zu 2024 nahezu unverändert, sodass Unternehmen auf ihren bisherigen Antworten aufbauen können.
Abbildung 1: Struktur des CDP-Klimafragebogens 2025
Integrierte Module (Module 1–6 & 12–13)
Diese Module gelten unabhängig vom gewählten Umweltthema und bilden das Grundgerüst der Offenlegung:
Umweltmodul-spezifische Fragen (Module 7–11)
Diese Module variieren je nach ausgewähltem Umweltthema. Unternehmen, die mehrere Themen abdecken (z. B. Climate & Forests), füllen die jeweils zugehörigen Module aus.
Bewertungssystem: Vom Disclosure-Level bis zur Leadership-Stufe
Das Scoring erfolgt auf Basis der Vollständigkeit, Relevanz und Ambition der Antworten und ist in vier Hauptstufen gegliedert:
CDP als Bewertung und Managementtool
Die modulare Struktur erlaubt es Unternehmen, den CDP-Fragebogen nicht nur als Reportingrahmen zu verstehen, sondern auch als internes Steuerungsinstrument für Nachhaltigkeit und Risikomanagement. Durch die Verbindung von Governance, Risikoanalyse und Performance-Daten kann CDP als Brücke zwischen CSRD, TCFD und realwirtschaftlichen Maßnahmen dienen.
In den letzten beiden Jahren hat CDP seine Reportingstandards mehrfach weiterentwickelt, um sowohl regulatorische Anforderungen als auch steigende Erwartungen von Stakeholdern besser zu adressieren. Die jüngsten Anpassungen zielten insbesondere darauf ab, die Datenqualität zu erhöhen. Dies hatte auch den Nebeneffekt, dass Unternehmen unsicher waren, wie Sie mit dem komplexen Fragebogen umgehen sollten und eigene Ergebnisse schlechter im Zeitverlauf nachvollziehen können. Entsprechend hat sich CDP bereits dazu geäußert, Anpassungen im Fragebogen 2025 zu reduzieren.
In seiner aktuellen Fünfjahresstrategie deutet CDP auf weitere Entwicklungen hin, die Nachhaltigkeitsverantwortliche auf dem Radar haben sollten:
Beginnen Sie bereits im Frühjahr mit der Erfassung aller relevanten Daten. Besonders die Datenerhebung für Scope-3-Emissionen, Lieferketteninformationen und Klimarisiken ist zeitintensiv und erfordert interne Abstimmungen.
Analysieren Sie die im Vorjahr angewendete Scoring-Einleitung. Besonders zu beachten sind:
Unternehmen sollten sich bewusst auf die relevanten Umweltthemen konzentrieren. Für Einsteiger empfiehlt sich eine Vertiefung im Climate-Modul. Fortgeschrittene Unternehmen können gezielt Water- oder Forests-Offenlegungen hinzufügen.
Das Scoring erfolgt auf Basis der Vollständigkeit, Relevanz und Ambition der Antworten und ist in vier Hauptstufen gegliedert:
CDP ist kann mehr sein als ein reines Berichtstool. Es bietet eine strukturierte Roadmap zur Verbesserung Ihrer Klima- und Umweltgovernance. Unternehmen, die den Fragebogen strategisch nutzen, identifizieren Schwachstellen in ihren ESG-Prozessen, verbessern ihre Datentiefe und können regulatorische Anforderungen wie die CSRD effizienter erfüllen.
Zugleich bietet CDP ein Benchmarking gegenüber Peers, zeigt Marktentwicklungen frühzeitig auf und hilft, Investorenkommunikation zu strukturieren.
Eine erfolgreiche CDP-Offenlegung erfordert Planung, Datenqualität und strategisches Denken. Nutzen Sie die relative methodische Stabilität im Jahr 2025, um Ihre Score gezielt zu verbessern und Nachhaltigkeit im Unternehmen wirksam zu steuern.
Five Glaciers Consulting unterstützt Sie entlang des gesamten Offenlegungsprozesses – von der Gap-Analyse über Datenerhebung bis zur finalen Einreichung.
Kontaktieren Sie uns für eine individuelle CDP-Beratung gerne auch telefonisch unter +49 174 1305766.
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Die Offenlegung der eigenen Nachhaltgikeitsperformance über das CDP (ehem. Carbon Disclosure Project) entwickelt sich für Unternehmen weltweit zunehmend zum Standard, wenn es um transparente, vergleichbare und strategisch verwertbare Umweltinformationen geht. Im Jahr 2024 haben rund 25.000 Unternehmen offengelegt – darunter eine wachsende Zahl kleiner und mittlerer Unternehmen. 2025 steht im Zeichen der methodischen Konsolidierung: Der Fragebogen bleibt weitgehend stabil, der Bewertungsprozess wird präzisiert.
In dieser Guideline fassen wir zusammen, wie sich Unternehmen jetzt strategisch vorbereiten können, um im CDP Disclosure Cycle 2025 eine starke Bewertung zu erzielen – und den CDP-Prozess als echten Hebel für die eigene Nachhaltigkeitstransformation zu nutzen.
CDP ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die seit 2000 ein zentrales globales Offenlegungssystem betreibt. Unternehmen, Städte, Regionen und Investoren nutzen CDP, um Klimadaten, Risiken, Ziele und Fortschritte zu erfassen. Die Offenlegung ist freiwillig, erfolgt jedoch zunehmend auf Anfrage von Investoren oder Kunden.
Ein Score von A bis D- bewertet jährlich die Qualität der Offenlegung und das Umweltmanagement. Ein F wird vergeben, wenn keine oder unzureichende Daten eingereicht wurden.
Die Scores werden voraussichtlich im ersten Quartal 2026 bekanntgegeben. Die Scoring-Methodik bleibt im Vergleich zu 2024 weitgehend stabil, was Planungssicherheit schafft.
Der integrierte CDP-Fragebogen folgt auch iun 2025 einer modularen Struktur, die sich aus integrierten Modulen und thematisch-spezifischen Umweltmodulen zusammensetzt. Insgesamt umfasst der Fragebogen 13 Module, die auf Transparenz, Steuerbarkeit und Vergleichbarkeit ausgelegt sind. Diese Struktur bleibt im Vergleich zu 2024 nahezu unverändert, sodass Unternehmen auf ihren bisherigen Antworten aufbauen können.
Abbildung 1: Struktur des CDP-Klimafragebogens 2025
Integrierte Module (Module 1–6 & 12–13)
Diese Module gelten unabhängig vom gewählten Umweltthema und bilden das Grundgerüst der Offenlegung:
Umweltmodul-spezifische Fragen (Module 7–11)
Diese Module variieren je nach ausgewähltem Umweltthema. Unternehmen, die mehrere Themen abdecken (z. B. Climate & Forests), füllen die jeweils zugehörigen Module aus.
Bewertungssystem: Vom Disclosure-Level bis zur Leadership-Stufe
Das Scoring erfolgt auf Basis der Vollständigkeit, Relevanz und Ambition der Antworten und ist in vier Hauptstufen gegliedert:
CDP als Bewertung und Managementtool
Die modulare Struktur erlaubt es Unternehmen, den CDP-Fragebogen nicht nur als Reportingrahmen zu verstehen, sondern auch als internes Steuerungsinstrument für Nachhaltigkeit und Risikomanagement. Durch die Verbindung von Governance, Risikoanalyse und Performance-Daten kann CDP als Brücke zwischen CSRD, TCFD und realwirtschaftlichen Maßnahmen dienen.
In den letzten beiden Jahren hat CDP seine Reportingstandards mehrfach weiterentwickelt, um sowohl regulatorische Anforderungen als auch steigende Erwartungen von Stakeholdern besser zu adressieren. Die jüngsten Anpassungen zielten insbesondere darauf ab, die Datenqualität zu erhöhen. Dies hatte auch den Nebeneffekt, dass Unternehmen unsicher waren, wie Sie mit dem komplexen Fragebogen umgehen sollten und eigene Ergebnisse schlechter im Zeitverlauf nachvollziehen können. Entsprechend hat sich CDP bereits dazu geäußert, Anpassungen im Fragebogen 2025 zu reduzieren.
In seiner aktuellen Fünfjahresstrategie deutet CDP auf weitere Entwicklungen hin, die Nachhaltigkeitsverantwortliche auf dem Radar haben sollten:
Beginnen Sie bereits im Frühjahr mit der Erfassung aller relevanten Daten. Besonders die Datenerhebung für Scope-3-Emissionen, Lieferketteninformationen und Klimarisiken ist zeitintensiv und erfordert interne Abstimmungen.
Analysieren Sie die im Vorjahr angewendete Scoring-Einleitung. Besonders zu beachten sind:
Unternehmen sollten sich bewusst auf die relevanten Umweltthemen konzentrieren. Für Einsteiger empfiehlt sich eine Vertiefung im Climate-Modul. Fortgeschrittene Unternehmen können gezielt Water- oder Forests-Offenlegungen hinzufügen.
Das Scoring erfolgt auf Basis der Vollständigkeit, Relevanz und Ambition der Antworten und ist in vier Hauptstufen gegliedert:
CDP ist kann mehr sein als ein reines Berichtstool. Es bietet eine strukturierte Roadmap zur Verbesserung Ihrer Klima- und Umweltgovernance. Unternehmen, die den Fragebogen strategisch nutzen, identifizieren Schwachstellen in ihren ESG-Prozessen, verbessern ihre Datentiefe und können regulatorische Anforderungen wie die CSRD effizienter erfüllen.
Zugleich bietet CDP ein Benchmarking gegenüber Peers, zeigt Marktentwicklungen frühzeitig auf und hilft, Investorenkommunikation zu strukturieren.
Eine erfolgreiche CDP-Offenlegung erfordert Planung, Datenqualität und strategisches Denken. Nutzen Sie die relative methodische Stabilität im Jahr 2025, um Ihre Score gezielt zu verbessern und Nachhaltigkeit im Unternehmen wirksam zu steuern.
Five Glaciers Consulting unterstützt Sie entlang des gesamten Offenlegungsprozesses – von der Gap-Analyse über Datenerhebung bis zur finalen Einreichung.
Kontaktieren Sie uns für eine individuelle CDP-Beratung gerne auch telefonisch unter +49 174 1305766.